Biografiearbeit in der Lehrer:innenbildung

Biographiearbeit am Seminar für Waldorfpädagogik Berlin

„Der Baum, der ich noch werden will“: Er wächst. Wie sind seine Äste, seine Blätter, seine Früchte beschaffen? Und wie ist sein Stamm in der Erde verwurzelt? Steht er alleine oder mit anderen Bäumen? – „Kann ich mich aus der Zukunft sehen?“ An diesen Fragen arbeiteten die Student:innen des Berliner Seminars für Waldorfpädagogik in einem viertägigen Workshop Anfang Juni.

von Jürgen Brau | 22.06.2026

Die Seminarist:innen des 1. Studienjahres lernten biografische Arbeitsweisen kennen, mit deren Hilfe sie ihren individuellen Lebensweg in einem Zusammenhang erleben und verstehen können, wobei gleichzeitig die allgemeinen biografischen Gesetzmäßigkeiten farbig und plastisch werden. Der künstlerische Umgang mit Lebensereignissen und das biografische Gespräch ermöglichen Selbsterfahrung und Orientierung, gerade auch in einer Phase der Berufsfindung.

Eingangs suchten wir „den Ort und die Atmosphäre der Erdenankunft“ auf, die Grundstimmung in Kindertagen wurde malend ins Bild gebracht. Im Austausch über ihre Erinnerungen aus dem ersten Jahrsiebt entwickelten wir gemeinsam Merkmale für die Übergänge ins zweite und dritte Jahrsiebt: die „Geburten“ des Lebens- und des Seelenleibes. Was zeigt sich weiter in der Entwicklung, wenn das Ich, sich seiner selbst bewusst, das Leben zu gestalten beginnt? Unsere Teilnehmer*innen im Alter zwischen 28 und 59 Jahren konnten auch dabei auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen.

Die Ausbildung der Seelenglieder, der Empfindungsseele, Verstandes- oder Gemütsseele bis zur Bewusstseinsseele im sechsten Jahrsiebt, ist ein Verinnerlichungsprozess, der von Lebensbegegnungen geprägt wird: Wie fühlt es sich an, wenn mein Nachbar einen Impuls in mein Bild setzt, den ich integrieren muss? Oder ich in das Bild eines anderen hineinmale? Welche Begegnungen waren richtungsweisend für die Themen meiner drei Seelenjahrsiebte? Mit den Metamorphosen der leiblichen in die seelischen Wesensglieder entfaltet sich die Zeitgestalt der Biografie.

Um das 42. Lebensjahr ist die Menschenseele gereift. Das in ihr schlummernde geistige Potenzial kann im siebten, achten und neunten Jahrsiebt nur zum Vorschein kommen, wenn das Ich mehr und mehr bewusst mitarbeitet. Meine Mitstudent*innen bereichern mein Selbstbild (Lebensgefühl) und zeigen mir: „Wo will das hin?“ Vielleicht bin ich darauf noch gar nicht gekommen? Oder habe es mir einfach nicht zugetraut? Welche ursprünglichen Impulse hatte ich in meinen ersten drei Jahrsiebten, die sich nun vielleicht verwirklichen lassen?

Die Struktur der Workshoptage mit jeweils drei Stunden und einer Mittagspause dazwischen blieb immer gleich. Neben dem Erforschen der eigenen Biografie mit passenden Malübungen widmeten wir uns täglich der Betrachtung eines Bildes von William Turner, an jedem der vier Tage aus einem anderen Blickwinkel. Eine solche „Vier-Ebenen-Betrachtung“ ist hilfreich, denn im Alltag sind gewöhnlich ein Ereignis und seine Dynamik (zum Beispiel eine Konfliktsituation) vermischt mit meinen seelischen Empfindungen und der wesentlichen Signatur des Geschehens.

Des Weiteren bezogen wir die Nächte in unsere Arbeit ein und gaben jeden Morgen Raum für ein kurzes „Nachtecho“, das ohne Diskussion für sich sprach. Auch Ereignisse im persönlichen Umfeld können sich in diesem Zusammenhang als wesentlich entpuppen. In Rudolf Steiners Notizbuch zu seinen Karmavorträgen (1924) findet man den Eintrag: „Man sehe hin auf die ausschlaggebenden Unbedeutendheiten des Lebens.“ Denn sie sind flüchtig und huschen vorbei wie Traumbilder.

Die Student*innen ließen sich auf unsere biografischen Übungen und Gespräche interessiert und engagiert ein, und sie fragten beherzt nach. Ihre unausgesprochenen, auch existenziellen Fragen waren für uns (mit viel Unterrichtserfahrung an Waldorfschulen) im „Durchhören“ wahrnehmbar. Unser Dank für die fruchtbare Arbeit gilt besonders den Seminarist:innen, ebenso den Leitenden des Berliner Seminars, Iris Didwiszus und Christoph Doll, für die Einladung und die warmherzige Atmosphäre, die uns während der Tage umfing.

Wir wünschen den zukünftigen Pädagog:innen, dass die Biografiearbeit ihren festen Platz in der Lehrer:innenbildung bekommt: „Das Leben muss ja irgendwie weitergehen …“ Wie, das lässt sich mit Biografiearbeit herausfinden, zu der uns eine Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik in der heutigen Zeit auffordert.

 

Jürgen Brau für das Team von kunst.werk.biografie

www.gespraechsorientierte-biografiearbeit.de

Einladung zur Vernissage

Herzliche Einladung zur Vernissage am Mittwoch, 24.06.2026 um 14:30 Uhr!

Mit Werken von Franziska Kirsch, Lukas Braukmann, Katinka Runge und Philine Rasch

Ort: Seminar für Waldorfpädagogik Berlin, Weinmeisterstraße 16, 10178 Berlin

Plakat

Christiane Görner

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Christiane Görner ging am vergangenen Freitag über die Schwelle.

Wir denken dankbar an die Zeit, in der sie hier im Seminar als Dozentin engagiert mitgewirkt hat. Die vielen Teilnehmer:innen konnten in den Jahren zwischen 2012 und 2021 auf Christianes unerschöpflich vielfältige sprachkünstlerische Kompetenz, auf ihren individuell suchenden Ansatz und immerwährende ermutigende Motivation bauen – alles basierend auf einem lebendigen humorvollen Blick auf das Werdende.

Mit ihren differenzierten Wahrnehmungen für kleinste Entwicklungen bereicherte Christiane die Konferenzarbeit, stets fragend, was wir besser machen können, was sie noch besser machen kann – stets geistoffen.

Den Kolleg:innen in Alanya wurde Christiane eine Stütze und freundschaftlich verbundene, künstlerisch wirksame Kraft und Hilfe. Hier zeigte sich auch Christianes verbindliche Treue zu einer Aufgabe und zu den ihr anvertrauten Menschen, indem sie aufgrund der Anforderungen sich die türkische Sprache sprachkünstlerisch erarbeitete.

Sie ging immer in die Tiefe, um künstlerische Wirksamkeit zu erreichen, sie hasste Fassade, aufgesetzten Aktionismus und Oberflächlichkeit.

Intensiv und kreativ arbeitete Christiane an unseren Kampagnen für den Neubau auf dem Gelände in Mitte mit. Ein Claim, den sie für eine Postkarte kreierte lautet: „Engel. Landeplatz.

Du bist stets sehr willkommen.

In Dankbarkeit für das Kollegium

Christoph Doll

Waldorf Spezial 2026/28

Liebe Interesierte an unserem Waldorf Spezial,

ab 18. Oktober 2026 starten wir mit unserem neuen zweijährigen Kurs für Sonder-, Inklusions- und Heilpädagog:innen.

Weitere Infos zu Kosten, Aufbau u. Anmeldung

ALLENSANG Nr. 7

Das Seminar für Waldorfpädagogik Berlin lädt herzlich zum nächsten Abend des gemeinsamen Singens am Montag, den 26.01.2026 um 18:30 Uhr in die Aula der Waldorfschule in Berlin-Mitte ein!

Wir nennen diese Art des offenen Gemeinschaftssingens einen „Allensang“. Wir bringen Menschen aus unseren Communities und von weiter her zusammen, um zu singen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie alle als unsere Gäste an dieser wunderbaren neuen Tradition des Gemeinschaftssingens, die wir jetzt in siebten Folge hier im Seminar etablieren, teilnehmen würden. Wir stellen Ihnen die Texte zur Verfügung. Sie bringen Ihre Stimmen mit und jeder eine Thermosflasche mit Tee oder Wasser für die Pause.

Bringen Sie Freunde und Bekannte mit!

Wir freuen uns auf das gemeinsame Singen mit Ihnen.

2026: Neue Struktur am Seminar

Iris Didwiszus berichtet uns über die Umstrukturierung der Kurse am Seminar für Waldorfpädagogik Berlin 2026.

 

Weihnachtsbrief 2025

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
es dezembert, der Zweite ist heute, das Jahr 2025 will sich zum Abschluss runden. Allenthalben schaut man zurück auf ein eigenartiges Jahr, das in so vielen Bereichen als Zäsur erscheint – nichts ist mehr wie zuvor, Verabredungen gelten nichts mehr, Verbindlichkeit ist Schwäche und Mitmenschlichkeit droht ein Makel zu werden – und doch leben wir in der Erwartung was da kommen mag –
Es ist genug gesagt, gemeint, gestammelt und behauptet in dieser Zeit. Über alle Kanäle flimmern live die neuesten Nachrichten über Vorkommnisse, die gegen jede Menschlichkeit toben und uns vehement fordern, aus der Flut das Wesentliche zu erfassen, einzuschätzen und einzuordnen. Es ist eine fordernde Zeit, verletzend geradezu.
Dieses Zeitgetriebe können wir doch nur verändern, wenn wir uns begegnen, uns im gemeinsamen Tun treffen, authentische Erfahrungen sammeln und alles Mögliche veranstalten, um vom mechanistischen zu einem lebendigen Denken zu kommen, zu einem Fühlen, das sich an die Menschen und die Mitwelt anschließt und wir mit Hinwendung unsere Umgebung gestalten. Und da beginnt die eigentliche Lehrer:innenbildung – sich mit dem Gewordenen und dem Werdenden verbinden, sich den Phänomenen öffnen und in begeisterter Weise das Erlebte in Unterrichtsinhalt verwandeln.
In jeder Konferenz blicken wir Kolleg:innen dankbar darauf, diese Schritte hier im Seminar begleiten zu dürfen, die leuchtenden Augen der Teilnehmenden, das Staunen und Befragen zu erleben und erkennen zu können: „wie gut für die Kinder, dass hier authentische Erfahrungen gemacht werden, die dann für die Kinder ebenso bereitet werden können.“ Dies sind die Augenblicke der Verbundenheit, der Hinwendung und Zuneigung – es sind Momente der Liebe. Und nichts ist in dieser Zeit wohl wichtiger, als liebefähig zu bleiben. Wir werden nachdenklich, wenn wir beobachten müssen, dass die Waldorflehrer:innenbildung mehr und mehr ausgehöhlt wird. Dass maßgeblich für gute Ausbildung die Geschwindigkeit zur Genehmigung angesehen wird und nicht mehr qualitative Prozesse, substantielle inhaltliche Vertiefung und ein Angebot an Freiraum zur Verinnerlichung und Erweiterung des eigenen persönlichen Spektrums. Es kann in der Praxis viel gemacht werden, auch wenn täglich eigenverantwortlich unterrichtet werden muss, ohne Zweifel, aber Bildung braucht Krise, braucht Freiraum, braucht Vielfalt, braucht Horizont.
Diese reale Gefahr der Verwässerung unserer pädagogischen Gesichtspunkte gehört in die Aufzählung der bedrängenden Momente des Alltags.
Nun können wir aber auch auf das Gezeter verzichten. Schauen wir besser auf die oben beschriebenen guten Momente, die unseren pädagogischen Alltag würzen. Dass dadurch Wirksamkeit erreicht wird, das durften wir vielleicht schon hin und wieder bemerken – Rudolf Steiner drückt es in folgendem Bild aus, das doch zum Ausdruck bringt, dass Liebe eine wunderliche Substanz ist, auf deren Kraft wir bauen können, wenn wir lieben.

„Was Liebe ist, ist etwas so Kompliziertes, dass kein Mensch den Hochmut besitzen sollte, Liebe ihrem Wesen nach ohne weiteres zu durchschauen. Liebe ist kompliziert. Wir nehmen sie wahr, aber keine Definition kann die Liebe ausdrücken. Aber ein Sinnbild, ein einfaches Sinnbild, ein Glas Wasser, das, indem es ausgegossen wird, voller wird, das gibt uns eine Eigenschaft des Liebeswirkens wieder.“
Rudolf Steiner GA 110 – 18.04.1909

Wir wünschen Ihnen und euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit, Ruhe und Halt in der Zeit zwischen den Jahren und einen mutigen Start in ein helles 2026!
Herzlich für das Seminar
Iris Didwiszus und Christoph Doll

Neue Ausbildung: eurythmie dual

Die Ausbildung von der Pädagogik zur Eurythmie

Eine Kooperation von Campus Mitte-Ost und dem Seminar für Waldorfpädagogik Berlin für die Region Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie die Region Hamburg.
Bringe Bewegung in deine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen!
Erweitere dein Tätigkeitsfeld um neue Dimensionen!
Werde Eurythmielehrer:in!
Wenn du bereits Pädagog:in an einer Waldorfinstitution bist und Eurythmie dich begeistert, bieten wir dir die auf dich zugeschnittene Ausbildung an:
In einer dualen Ausbildung lernst du die Eurythmie als einen bereichernden Zugang zu Kindern und Jugendlichen kennen, entdeckst und vertiefst neue Fähigkeiten bei dir selbst und integrierst diese in dein Arbeitsfeld. Schon während der Ausbildung wirst du deine ersten Schritte als Eurythmielehrer:in machen und dir ein weiteres berufliches Standbein erschließen.
  • Ausbildungsbeginn: August 2026
  • Ausbildungsdauer: 4 Jahre
  • Ausbildungsstruktur und Ausbildungsorte: Blockseminare in Berlin und ein wöchentlicher Kursnachmittag an den Standorten Leipzig, Berlin und Hamburg.
  • Zugangsvoraussetzung: Abgeschlossenes Hochschulstudium oder staatlich anerkannte Erzieher*in-Ausbildung, Erfahrung im waldorfpädagogischen Bereich.
  • Abschluss: Zertifikat durch das Seminar für Waldorfpädagogik Berlin / Campus Mitte-Ost, anerkannt durch den Bund der freien Waldorfschulen und die Sektion für redende und musizierende Künste am Goetheanum und Grundlage für die Erteilung einer Lehrgenehmigung im Fach Eurythmie durch die zuständigen Behörden der Bundesländer.

Infotage:

  • 10.05.2026 – 11-15 Uhr in Hamburg (Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11, 20148 Hamburg)
  • 13.06.2026 – 11-15 Uhr in Berlin (Rudolf Steiner Schule Berlin, Auf dem Grat 1-3, 14195 Berlin)

Ansprechpartner:innen:

Das Team:

Ulrike Baudisch, Berlin
Helga Daniel, Den Haag
Karin John-Sander, Eisenach
Cornelia Klose, Hamburg
Franziska Knetsch, Kleinmachnow
Jutta Rohde-Röh, Flensburg
Jakob von Verschuer, Berlin

eurythmie-dual Flyer Download

Infoblatt 2026

Wir haben zu lange gezögert

In einer Zeit, in der Hunderttausende Menschen in sinnlosen Kriegen sterben, mag es unaufrichtig erscheinen, nur über einen einzigen dieser Konflikte zu sprechen. Dennoch fühlen wir uns am Seminar für Waldorfpädagogik in Berlin verpflichtet, uns dem israelischen Dirigenten Ilan Volkov anzuschließen und einen eindringlichen Appell an unsere Regierungen zu richten, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das Töten in Gaza zu beenden.

https://youtube.com/shorts/Nr9hesKNtDc?si=AuKIG6RHIe1VVFbu

Schule und Gesundheit / Vortrag von Prof. Zdražil

Audiomitschnitt von einem Vortrag zum Thema „Schule und Gesundheit“ mit Herrn Prof. Dr. Tomáš Zdražil von der Freien Hochschule Stuttgart

Der Vortrag fand am Montag, den 22.09.2025 um 19 Uhr in der Aula der Freien Waldorfschule Berlin-Mitte statt.

Hier die Folie zum Vortrag: Schule und Gesundheit (PDF)

Mit der modernen Schule als einer staatlichen Institution mit wichtigen politisch- gesellschaftlichen Funktionen (Berechtigungserteilung, Allokation, Selektion) werden psychosoziale Belastungsfaktoren für Kinder und Jugendliche verbunden, die negative gesundheitliche Auswirkungen haben können. Vieles davon ist in den Begriffen
„schulischer Leistungsdruck“ und „elterlicher Erwartungsdruck“ enthalten. 
Ausgehend von mehreren empirischen Studien zum Gesundheitszustand der Waldorfschüler stellt sich die Frage nach dem Stellenwert der Gesundheit im waldorfpädagogischen Ansatz. Dieser pädagogische Ansatz, in seiner ausgeprägten Ganzheitlichkeit, wie auch die rhythmisch und langfristig biographisch wirksamen Aspekte von schulischen Erfahrungen und Erlebnissen, scheinen bei Pädagog:innen eine besondere Sensibilität für die gesundheitlich schützenden, vitalisierenden und harmonisierenden Faktoren des Schullebens, zu veranlagen.

Die Kategorien der Gesundheit, der gesunden Entwicklung und des Wohlbefindens der Schüler:innen, werden zunehmend bedeutsam, längst nicht nur unter Medizinern, auch nicht nur unter den Bildungswissenschaftlern, sondern vor allem auch im Bewusstsein der pädagogisch interessierten Öffentlichkeit und der Elternschaft. Die Perspektive der Salutogenese, der Gesundheitsförderung und der begrifflichen Instrumente und Mittel der Gesundheitswissenschaft ermöglicht einen solchen Zugang zur Waldorfpädagogik, der ihre Ziele wie auch die mit manchen Vorurteilen oder mindestens mit terminologischen Schwierigkeiten behaftete, anthroposophische Anthropologie besser verständlich machen kann.

Zur Person:

Prof. Dr. phil. Tomáš Zdražil hat Geschichts-, Archiv-, Erziehungswissenschaft wie auch Waldorfpädagogik studiert. Promoviert hat er im Graduierten-Kolleg der Fakultät für Pädagogik an der Universität Bielefeld mit dem Thema „Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik“. Er hat mehrere Jahre als Klassen- und Oberstufenlehrer in Tschechien gearbeitet und lehrt aktuell an der Freien Hochschule Stuttgart – Seminar für Waldorfpädagogik.